13.5.12

Wie schon erwähnt, waren wir heute zu einer Kommunion eingeladen. Inka hat sich insgesamt prima benommen und war im Restaurant auch sehr lieb und blieb die meiste Zeit vernünftig neben mir liegen.
Abends bin ich dann noch eine große Runde mit ihr radgefahren :)

Außerdem ist Inka heute auf den Tag genau 5 Jahre alt. Wenn ich drüber nachdenke, kann ich es kaum fassen, es erscheint mir irgendwie schon so alt, aber Inka kommt mir halt nicht wirklich alt vor :D
5 Jahre haben wir sie nun schon und seitdem ist kein Tag vergangen, an dem ich mich nicht Neue gefreut hätte, dass sie da ist! Es ist zwar nicht immer einfach mit ihr, aber ich könnte mir keinen tolleren Hund wünschen als sie!
Der Lebensfreude, die sie ausstrahlt, kann man einfach nicht widerstehen, man muss gute Laune bekommen, genauso wie sie selber jeden einzelnen Tag ihres Lebens super gut drauf ist :)
Ich hoffe, sie bleibt so gesund und fröhlich und es folgen noch ganz ganz ganz viele weitere Jahre mit ihr!! :)

9.5.12

Gestern haben wir uns mal wieder mit Freunden und deren Hunden Timmy und Maisa getroffen und sind an der Ems spazieren gegangen :)
Das Wetter war die meiste Zeit super und  die Hunde waren auch in der Ems schwimmen.
Nach dem Spaziergang waren wir noch bei deren Pferd am Stall, wo sich Inka ausnahmsweise mal relativ normal benommen hat, sonst jault sie dort gerne mal etwas herum..

 

Ein paar Bilder hab ich mit dem Handy noch gemacht, besonders von der Emsbrücke dort :)

5.5. und 6.5.12

Soo gestern abend sind wir dann aus Ostfriesland zurückgekommen und ingesamt kann ich auf jeden Fall sagen, dass Inka richtig lieb war! :)
Habe mein Vorhaben, ihr wenig Freiraum zu lassen, bestmöglich umgesetzt, weshalb es keine einzige Situation gab, wo Inka richtig aufgedreht hat.
Als wir am Samstag angekommen sind, hat sie sich natürlich erstmal gefreut, aber war noch etwas “matt” von der langen Autofahrt, sodass es sich in Grenzen gehalten hat. Abends sind mein Onkel und ich noch mit ihr am Deich spazieren gegangen :)
Am Sonntag waren wir dann ab 10:30 im Restaurant, ich habe anfangs reiheweise Menschen begrüßt und mich unterhalten, einige haben auch Inka angesprochen oder sie kurz gestreichelt (soweit das bei ihr möglich ist :D), aber da ich Inka neben mir hatte und die Leine kurz gehalten habe, hat sie sich ganz toll benommen und hat sich auf die vielen für sie fremden Menschen kaum eingelassen und wollte auch nicht wirklich zu ihnen hin.
Als es dann Essen gab, habe ich Inka neben mir abgelegt, wo sie dann geblieben ist, bis wir nach Hause gefahren sind (also bis abends). Anfangs ist sie oft aufgesprungen, wenn Leute vorbeigelaufen sind, das hat sich aber nach einiger Zeit gegeben und sie blieb ganz ruhig liegen.
Zwischendurch haben noch zwei Jungs aus meiner Familie etwas mit ihr “gespielt”, womit sie, wie ich finde, toll umgegangen ist und es war für sie auch sicherlich eine willkommene Auflockerung.
Es gab an dem Wochenende – bis auf den Spaziergang am Deich – für Inka nicht viel Bewegung, aber jetzt zuhause geht es ja ganz normal weiter, sodass ich da kein Problem sehe :)
Bin echt stolz auf Inka, weil sie sich wiklich toll benommen hat und es gab auch von den anderen nur positive Kommentare zu ihr und ihrem Verhalten :)
Nächstes Wochenende ist die Kommunion des Patenkindes meiner Mutter angezeigt, da werde ich es mit Inka dann genauso handhaben :D

 
hie noch 2 Handy-Bilder von Schafen am Deich :)

4.5.12

Lange nichts geschrieben hier… es gab nicht viel zu erzählen in den letzten Tagen.
Morgen geht es auf nach Ostfriesland zur goldenen Hochzeit meiner Großeltern, bin mal gespannt, wie sich Inka benehmen wird :)
Hab mir vorgenommen, ihr wenig bis keine Freiräume zu lassen und auch ansonsten darauf zu achten, dass sie von anderen so wenig Aufmerksamkeit bekommt, wie es irgendwie möglich ist. So dürfte sich bestmöglich verhindern lassen, dass sie richtig aufdreht und dann sollte es eigentlich keine Probleme geben.

22.4.12

Heute Abend waren Inka und ich mal wieder an der Werse unterwegs.
Das Wetter war den ganzen Tag sehr wechselhaft, aber wir hatten Glück und sind nicht nass geworden. Zumindest nicht von oben – Inka hat nämlich endgültig die Badesaison eröffnet :)
Ich hatte sie ein paar Mal den Ball aus dem Wasser holen lassen. Irgendwann als sie aus dem Wasser rauskam, hatte sie sich an einem am Ufer treibenden Ast aufgestützt, der dann natürlich nachgab. Das kam Inka total komisch vor, sodass sie sich plötzlich nicht mehr ins Wasser traute. Leider hatte ich den Ball aber schon erneut ins Wasser geworfen und er trieb mit der Strömung an uns vorbei. Inka ist auch nach mehrfacher Aufforderung nicht ins Wasser gesprungen, sondern hat etwas “hilflos” gebellt, was man von ihr draußen sonst absolut gar nicht kennt, die Momente, in denen sie draußen mal gebellt hat, lassen sich an einer Hand abzählen.
Ich bin daraufhin dann wieder den “Hang” hochgelaufen und, an einem Feld entlang, der Werse und damit dem Ball ein Stückchen gefolgt, um Inka von dort aus nochmals ins Wasser zu schicken. An einer Stelle, die mir günstig erschien, habe ich Inka den Ball gezeigt, der trieb schon fast auf der anderen Seite des Flusses. Sie hat ihn merklich gesehen, zögerte aber immernoch. Also hab ich sie sehr energisch und deutlich geschickt, woraufhin sie endlich wie gewohnt ins Wasser sprang und den Ball wieder zu mir hoch brachte :)  Da war ich wirklich stolz auf sie, das hat sie dann letztendlich ganz toll gemacht!
Danach hat sie das Wasser auch wieder ganz normal angenommen, wir sind dann noch ein bisschen durch den Wald gelaufen und danach zurück nach Hause :)

19.4.12

Heute haben wir das gute Wetter ausgenutzt und uns mit Freunden zum Spaziergang getroffen :) Dabei waren als Hunde also der Timmy, die Maisa und natürlich Inka.
Wir sind einen Weg gelaufen, den ich zum Teil noch nicht kannte, der aber recht “interessant” war, wenn man so an den “Parcours” fürs Bogenschießen denkt :D
Inka hat sich gut benommen, obwohl ich natürlich nicht ganz so konzentriert auf sie war, wie wenn wir alleine laufen, also sie hat es mal nicht ausgenutzt :)
Habe dann noch ein bisschen mit ihr gespielt, wass Timmy und Maisa zum Glück nicht störte.
Wenn wir andere Hunde getroffen haben, habe ich Inka jedes Mal angeleint, da sie ja läufig ist. So gab es dann damit auch keine Probleme.
Insgesamt fand ich das Treffen also sehr gelungen und hoffe, es wird nächste Woche wiederholt :)

 

zum Schluss noch ein sehr gelungenes :D Gruppenbild von den 3 Hunden:

 

Sport ist Mord? – die Jagd

Neulich hatte ich mal wieder das Vergnügen, eine Diskussion zum Thema Jagd zu führen, die man nicht unbedingt als solche bezeichnen kann.
Da ich selber seit mehreren Jahren mit Bekannten zur Jagd gehe (selber habe ich aus Kostengründen allerdings keinen Jagdschein) und das sehr schön finde, möchte ich mich hier nun darüber auslassen.
Bei diesem Thema scheiden sich bekanntlich die Geister und so hoffe ich, dass sich der eine oder andere eventuell in meinen Gedanken wiederfindet oder ich zumindest zum Nachdenken anregen kann.

Gleich vorweg: ich sehe die Jagd nicht als “Sport” an, den Titel fand ich nur passend, weil ich vor Jahren mal ein Plakat gesehen habe, auf dem Leute sich unter diesem “Slogan” gegen die Jagd ausgesprochen haben.

Besagte Diskussionen sind häufig von der Tatsache geprägt, dass ich mir mit den “Antijägern” einfach nicht einig werden kann, da deren Argumente für mich nicht schlüssig sind.
Allen voran das “Argument”, Jäger hätten Spaß am Töten und seien grausam.
Bedauerlicherweise handelt es sich bei den Antijägern, mit denen ich ab und zu auf dieses Thema komme, durchweg um Leute, die zwar Fleisch essen, die Tiere aber nicht töten könnten. Na herzlichen Glückwunsch!
Noch bedauerlicher ist es allerdings, dass besagte Antijäger dann nicht, wenn sie schon keine Vegetarier sind, zumindest ausschließlich Bio-Fleisch verzehren, sondern auch solches aus Massentierhaltung.
Das Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung zu kaufen bedeutet, dass man diese Haltung unterstützt und demnach trägt man eine Mitverantwortung bzw. eine Mitschuld an dieser Haltung. Es sind nicht etwa die Bauern die Bösen, sondern die Verbraucher, denn solange die Nachfrage besteht, wird sie auch befriedigt werden.
Somit wage ich nun, daraus den Schluss zu ziehen, dass besagte Antijäger eine Mitschuld an der Haltung, dem schrecklichen “Leben” und dem – wenn auch schnellstmöglich herbeigeführten – sicher recht unschönen Tod dieser Tiere haben.

Da stellt sich mir die Frage: Ist das wirklich weniger schlimm, als ein Tier zu erschießen, das in seinem natürlichen Lebensraum geboren wurde und aufgewachsen ist bei seiner Mutter, das allen seinen Bedürfnissen nach Nahrung, Bewegung und sozialen Kontakten in einem angemessenen Maß nachgehen konnte und ein Leben geführt hat, was man als solches bezeichnen kann?!

Meine Antwort auf diese Frage ist jetzt unschwer zu erraten, sie lautet NEIN.
Nein, das ist nicht weniger schlimm und jeder, der glaubt, Dinge wie Massentierhaltung gingen ihn nichts an und man könnte daran sowieso nichts verändern, der ist sich seiner Verantwortung nicht bewusst!

Soviel zum Spaß am Töten, ich kann dieses Argument höchstens dann ernst nehmen, wenn es von jemandem angeführt wird, der konsequenter Vegetarier ist oder zumindest ausschließlich Bio-Fleisch verzehrt.
Solange dies nicht der Fall ist, sind solche Äußerungen in meinen Augen von den Leuten ein Vorwurf an sich selber und nicht an Jäger.

Ein weiteres, gerne vorgebrachtes Argument ist, dass der Eingriff in das Ökosysthem des Waldes und Feldes gar nicht notwendig sei und – Überraschung – von den Jägern nur aus Spaß am Töten durchgeführt würde.
Was für eine schöne Vorstellung: Die Wälder werden immer kleiner, die landwirtschaftliche Nutzfläche nimmt ebenfalls ab, aber die Tiere des Waldes finden weiterhin genug Nahrung vor und passen ihre Population ganz von selber den Umständen an.
Zurück zur Realität: Nahrung würden die Tiere eventuell durchaus genügend vorfinden. Fragt sich nur, ob das im Sinne der Bauern wäre, wenn ihre Felder abgefressen werden. Den Bäumen tut Verbiss übrigens auf die Dauer auch nicht besonders gut.
Natürlich würde sich irgendwann der Wildbestand anpassen, da es aber kaum mehr natürliche Feinde für das Wild gibt, würde dies durch Straßen geschehen. Irgendwann wird die Wildpopulation in einem Waldstück einfach zu groß und ein Teil der Tiere wird dann expandieren, um anderen Lebensraum zu erschließen – der vermutlich aber ebenfalls schon besetzt sein wird. Das muss ja nichts heißen, Stichwort Survival of the Fittest, aber irgendwer wird dann wieder ausweichen müssen und da sind Landstraßen kein Hindernis mehr (falls sie das überhaupt je waren). Die Folge wären mehr Wildunfälle und dadurch eventuell mehr Verkehrstote – auf beiden Seiten.

Wenn es um die Wildpopulation geht, hilft meiner Ansicht nach auch nicht der Vorwurf, dass man das Wild nicht füttern soll, da sich dann der Bestand von selber verringern würde.
Zunächst wird das Wild nicht überall gefüttert und wenn doch, dann nur in festgelegten “Notzeiten”, in denen der Bestand ansonsten zu drastisch verringert würde oder aber Wildschäden (Verbiss, Felder…) zu befürchten wären.
Ich beziehe mich hier auf wirkliche Fütterung, nicht auf Kirrungen, der Unterschied ist Antijägern leider meist nicht bekannt. Kirrungen dienen tatsächlich zum Anlocken und Schießen des Wildes und werden meist dann eingesetzt, wenn der Bestand einer Art so hoch ist, dass er unbedingt eingedämmt werden muss.

Natürlich kann man jetzt hingehen und sagen “Aaaber vieleeiiiicht wäre das ja auch ganz anders!” Und WIE, bitteschön, wäre es?! Das konnte mir bisher leider noch kein Gesprächspartner hinreichend beantworten, aber die Vorstellung, es wäre alles ganz anders, ist schön, das muss ich zugeben :P

Das alles soll nicht heißen, dass ich jede einzelne Seite der Jagd gutheiße, dass ich selber Vegetarierin wäre und dass sich alle Jäger immer absolut vorbildlich benehmen, das vermag ich überhaupt nicht zu beurteilen.
Zudem bin ich durchaus in der Lage, Vorbehalte und Kritik gegenüber der Jagd zu respektieren.
Mich ärgert es lediglich, wenn Leute sich über Dinge beschweren und sie als Tierquälerei abtun, ohne überhaupt jemals dazu bereit gewesen zu sein, sich damit konstruktiv auseinanderszusetzen.

So, wie gesagt, ich hoffe, ich konnte zum Nachdenken anregen oder zumindest für Unterhaltung sorgen :P

15.4.12

Den späten Nachmittag heute haben Inka und ich für einen schönen Spaziergang an der Werse genutzt :)
Andere Hunde haben wir nicht getroffen, was wegen Inkas Läufigkeit dann ganz entspannt war und auch ansonsten war dort nicht viel los, sodass ich Inka selten ins Fuß nehmen musste.
Eine kleine Dummy-Übung mit dem kleinen Dummy habe ich noch eingebaut, habe es aber bei einfachen Markierungen und Zwischenapport in Verbindung mit Fußlaufen und Bleib-Übungen belassen.

Nebenbei hab ich mich noch mit dem Handy an ein paar Bildern versucht, ich hoffe, sie gefallen ;)

Warum ich THS “nur” als Ergänzung sehe

Wie schon in diesem Eintrag: http://flatcoated.event-lan.net/?p=22 und durch den Titel angekündigt, möchte ich hier gerne erläutern, wieso THS für mich mehr eine Ergänzung zur Dummyarbeit darstellt, und keinen Ersatz.

Inka ist ja ein Retriever, ein Jagdhund, der entsprechende Anlagen besitzt. Was also könnte naheliegender sein, als einen solchen Hund mit jagdlichen Aufgaben oder deren Ersatz (Dummyarbeit) zu beschäftigen?

Ich denke jeder, der Jagdhunde führt, wird wissen, was für eine Passion dahintersteckt und wie unglaublich viel diese Hunde für ihre spezielle Arbeit schon mitbringen.
Das Apportieren selber habe ich z.B. Inka nie wirklich beigebracht, ebensowenig das Suchen oder Festhalten eines Dummys. Man versucht lediglich nach bestem Wissen, alles in korrekte Bahnen zu lenken und zu optimieren. Man fordert z.B. eine korrekte Abgabe und – auch bei einem eher selbstständigen Hund wie dem Flat – eine gewisse Lenkbarkeit z.B. in Form von Vorangehen und Abpfeiffen.
Die Motivation zu dem Ganzen bringt ja der Hund schon mit und ich finde es eine Freude, einen Jagdhund in seinem Element zu sehen!
Demnach halte ich für einen einigermaßen veranlagten Jagdhund und damit auch für meinen Hund KEINE Beschäftigung für so passend und sinnvoll, wie die Jagd und Dummyarbeit!

Nun ist es aber logischerweise so, dass nicht jeder Hund die gleichen Vorlieben und Anlagen aufweist und auch unter den Jagdhunden und besonders den Retrievern gibt es ja durchaus Exemplare, die an der Dummyarbeit nicht unbedingt Freude haben.
Daher beziehe ich mich im Folgenden Absatz nicht auf die Jagd selber (also auch nicht auf Dinge wie Zwangsapport), sondern ausschließlich auf die Dummyarbeit.
Wieso also sollte man Hunde, die ganz offensichtlich die Grundvoraussetzungen NICHT mitbringen, zur perfekten Dummyarbeit zwingen? Das ist etwas, was ich nicht verstehe! Egal ob weniger veranlagte Retriever oder eben ganz andere Rassen, wie kommt man dazu, von solchen Hunden Dinge zu verlagen, die man von Vorne bis Hinten antrainieren und immer wieder erzwingen muss?
Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, mit seinem nicht-Hütehund plötzlich Hüten gehen zu wollen?!
Das soll nicht heißen, dass es keine nicht-Retriever mit guter Veranlagung für die jagdliche Arbeit gäbe, daher möchte ich nochmals unterstreichen, dass es mir um Hunde geht, die KEINE oder nur eine sehr schwache dementsprechende Veranlagung mitbringen.
Selbst wenn man einen solchen Hund dann perfekt am Dummy ausgebildet hätte – mit einer Freundin kam ich schon öfter auf das Thema, ob dies überhaupt in einer Weise möglich wäre, die mit einem triebigen Jagdhund vergleichbar wäre? – , was würde einem das nützen? Man wird auf dem Weg dorthin sicherlich vor einer Menge Problemen gestanden und sehr häufig den Hund frustriert haben. Das wäre dann alles andressiert und anerzogen und damit ist meiner Ansicht nach der eigentliche Zweck der Dummyarbeit – einen jagdlich veranlagten Hund in seinen Anlagen weiter zu fördern und auszubilden – verfehlt.
Natürlich kann es bei freudig arbeitenden Retrievern auch eine Vielzahl von Problemen geben und auch da kann es vorkommen, dass der Hund frustriert ist und man aufpassen muss, ihn nicht zu demotivieren (was speziell bei meiner Inka jetzt nicht unbedingt zutrifft), doch ich denke, dass es in diesem Punkt durchaus einen Unterschied macht, ob der Hund ein gewisses Spektrum an Anlagen mitbringt oder eben nicht.
Sollte man es dennoch nicht lassen können, warum auch immer, so könnte man doch wenigstens die Anforderungen herunterschrauben? Es muss doch keine perfekte Abgabe sein und es hat eben nicht jeder Hund ein weiches Maul, also kann doch vom entsprechenden Hund dann auch mal geknautscht werden und generell muss man dann doch wenigstens nicht völlig kleinkarriert werden.

  • Warum aber mit einem jaglich eher nicht veranlagten Hund nicht von vornheirein einen “Hunde-Breitensport” machen, den im Prinzip jeder Hund erfolgreich ausüben kann?

THS halte ich da für ein tolles Beispiel. Da ist es toll, wenn der Hund sportlich und motiviert ist und es macht wirklich richtig Spaß! Dementsprechend groß ist auch das Spektrum der dort vertretenen Hunde. Ein schneller Hund bietet dabei nämlich auch nicht unbedingt einen so großen Voreil wie z.B. beim Agility, da das Team letzendlich nur so schnell ist, wie der Hundeführer (der ja meistens der Langsamere von beiden ist) :P
Grade weil THS eben für so viele Hunde eine geeignete Beschäftigung darstellt, habe ich es mit Inka angefangen. Sie ist mit Freude dabei, weil ich mich mit ihr beschäftige, und die Anforderungen sind nicht zuu hoch, zumindest noch nicht ;)

Zum Abschluss noch Folgendes: Es handelt sich um meine persönliche Auffassung und keineswegs um Thesen, die irgendwo untersucht oder gar bewiesen wären.
Es ist allerdings eines von vielen Themen, die mir in der Retrieverwelt immer wieder auffallen und zu denen ich mir sehr gerne meine Gedanken mache :)

13.4.12

Die letzten 4 Tage habe ich in Marburg bei einer Freundin und deren Hund Balou verbracht :)
Inka musste ich leider zuhause lassen, da Hunde bei Mitfahrgelegenheiten eher weniger erwünscht sind und sie außerdem läufig ist.
Jedenfalls konnte ich mir unter anderem das Agilitytraining angucken und auch selber eine kleine Sequenz mit dem Balou laufen, was er super mitgemacht hat, obwohl ich von Agility nicht viel Ahnung habe und dementsprechend ziemlich beschäftigt damit war, die Anweisungen vernünftig umzusetzen ;)
Ich muss wirklich sagen, ich fand es interessant und spannend zu sehen. Im Vergleich ist es viel anspruchsvoller als THS, wo z.B. die Abfolge der Geräte keinen so “komplizierten” Parcours darstellt, wie beim Agility.
Es hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht, wie Inka sich beim Agility anstellen würde! Sie kann von der Schnelligkeit her sicher nicht mit einem Border oder Aussie mithalten, aber sie lässt sich meist gut führen, was ja auch schonmal was wert ist ;)
Dennoch wäre Agility für uns jetzt nicht unbedingt eine Alternative zum THS, also ich habe nicht vor, demnächst damit anzufangen. THS stellt ja für mich eher eine Ergänzung zur Dummyarbeit dar (die “Gründe” dafür werde ich nochmal seperat aufschreiben).

hier mal Marburg @night
Marburg @night